Bilder der Tatendrang-Party - jetzt online!
Dortmunder Unternehmen packen tatkräftig an |
Dortmund, 24. Oktober 2007. Jennifer blickte stolz vom hohen Kletterturm herunter. Die Aufgabe „Klettern nach der Kokosnuss“ hatte die Schülerin der Frenzelschule mit Erfolg bewältigt. Auszubildende der Dresdner Bank AG bauten am Dienstag beim Projekt „Tatendrang“ der Katholischen Stadtkirche einen Bewegungsparcour zum Thema „Dschungel“ auf.
Das zweite „Tatendrang“-Projekt in Dortmund war erneut ein großer Erfolg. 27 Dortmunder Betriebe engagierten sich beim „2. Sozialen Tag Dortmunder Unternehmen“ in 41 Projekten von 35 sozialen Einrichtungen. „Alle Projekte konnten stattfinden und die Beteiligten waren mit viel Engagement und Freude dabei“, resümiert Projektleiterin Ina Kramer.
„Unsere Auszubildenden können sich bei diesem Projekt ganz praktisch mit dem Thema soziale Verantwortung auseinandersetzen“, meint Jutta Wellmann, Prokuristin und Pressesprecherin der Dresdner Bank AG. Insgesamt 15 Auszubildende der Dresdner Bank in Dortmund beteiligten sich an zwei Tatendrang-Aktionen.
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Eine Gruppe organisierte den Bewegungsparcour in der Frenzelschule, die andere Gruppe übernahm die Gartengestaltung und die Einrichtung einer Sitzecke im Wohnhaus Hedwig Dransfeld, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Auch Gabriele Brübach von der Dortmunder Geschäftsleitung der Dresdner Bank und Personalleiter Holger Goray packten mit an.
Kräftig zugepackt haben auch die Mitarbeiter der Katholischen St. Lukas Gesellschaft, zu der das Katholische Krankenhaus Dortmund West, das St.-Josefs-Hospital, das St. Rochus-Hospital in Castrop-Rauxel und die St. Lambertus Pflegeeinrichtungen in Castrop-Rauxel gehören. Sie legten im Katholischen Kindergarten St. Josef in Dortmund-Kirchlinde ein Fühlquadrat im Garten an und renovierten die Küche und den Turnraum. Schubkarre für Schubkarre wurde der Boden im Fühlquadrat mit verschiedenen Materialien, wie Rindenmulch, grober und feiner Kies und Steinen gefüllt. „Im Sommer können unsere Kinder hier Barfuss darüber laufen und die verschiedenen Untergründe spüren“, erläuterte Birgit Sprenger, Leiterin des Kindergartens. Der Kindergarten beteiligte sich bereits zum zweiten Mal bei „Tatendrang“ und Birgit Sprenger freute sich sehr über die Hilfeleistung für ihre Einrichtung.
Die Vorteile für die Teamentwicklung hob Thomas Tiemann, Geschäftsführer der Katholischen St. Lukas Gesellschaft hervor: „Bei Tatendrang haben Pflege- und Verwaltungskräfte, Ärzte und EDV-Mitarbeiter an einem Projekt gemeinsam gearbeitet. Diese Erfahrung fördert auch die weitere Zusammenarbeit.“
Am Abend blickten alle Beteiligten bei der Präsentation der Ergebnisse im Katholischen Centrum noch einmal auf die Ergebnisse. Für die sozialen Einrichtungen wurde viel erreicht, was sonst nicht möglich gewesen wäre und für die Mitarbeiter aus den Unternehmen gab es viele neue Erfahrungen.
240 Besucher waren am Abend zum Tatendrang-Fest in das Katholische Centrum gekommen. Propst Andreas Coersmeier dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit bzw. die Unterstützung von „Tatendrang“.
Neben Essen und Trinken gab es Jazz-Musik und kurzweiliges Improvisations-Theater für die Gäste des Tatendrang-Festes.
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Welche Idee steckt hinter Tatendrang Dortmund?
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